Für die Entstehungsgeschichte dieses merkwürdigen Biernamens müssen wir etwa achzig Jahre in der Zeit zurückgehen Um das Jahr 1910 war Herr THEOPHILE VOSSEN Eigentümer des Wirtshauses "LA COUR ROYALE", das sich an der Ecke der Stormstraat (rue d'Assault) und der Bergstraat (rue de la Montagne) befand. Unter seinen Gästen waren viele feste Kunden der Nationalbank (Makler, Kassierer, usw.)

Da es in der Bank nur wenige Schalter gab, muBten sie in der Regel lange warten. Natürlich verbrachte man die Zeit lieber unter Freuden bei einem guten Glas Bier als in der Warteschlange vor den Schaltern. Während eine Runde der anderen folgte, gewann und verlor man gegenseitig an der "Pietjesbak", wie das heutige Würfelspiel " vier-zwei-eins " damals hieB. Da der glücklose Verlierer " der Tote " genannt wurde, spielte man wenn die Zeit knapp war, noch schnell eine allerletzte Runde in einem raschen, kurzen Schlag. Daher eine "MORT SUBITE" (wörtlich: schneller Tod).

Der Ausdruck wurde schnell zum Gemeingut bei den Stammgästen von "COUR ROYALE" und Herr VOSSEN entschloB sich, seine Gaststätte umzubenennen. Fortan las man auf dem neuen Aushängeschild: "A LA MORT SUBITE". Es lag wohl auf der Hand, daB Herr VOSSEN auch seinem Gueuze diesen namen gab. Und so geschah es.

Ende 1928 zog Herr Vossen um, aber er blieb im selben Viertel wohnen. Und dort führen René und Jean-Pierre VOSSEN die Tradition ihres GroBvaters bis zu heutigen Tage fort. Im tradition sreichen Interieur ihrer Gastwirtschaft am Warmoesberg können Sie noch immer ein hervorragendes Gueuze genieBen. Und auf dem Aushängeschild prangt noch immer der Name:


A La Mort Subite


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A La Mort Subite

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